Haus­halts­rech­nung 2019

Die Haus­halts­rech­nung 2019 zeigt: Wie­der 1 Mrd. Euro unter dem geplan­ten Soll. 860 Mio. nicht durch­ge­führ­te Inves­ti­tio­nen – also: ver­deck­te Schul­den für unse­re Kin­der. Die Aus­ga­be­res­te stei­gen erneut um rund 660 Mio. Euro auf rund 8 Mrd. Euro, zusam­men mit dem Inves­ti­ti­ons­stau bei Bil­dung, Infra­struk­tur, Pfle­ge, Gesund­heit, Mobi­li­tät.  Auch 2019 wur­de dem Grund­satz einer bedarfs­ge­rech­ten Ver­an­schla­gung nicht ent­spro­chen. Man­geln­de Aus­ga­be­dis­zi­plin, feh­len­de Prio­ri­sie­rung, gerin­ger Schul­den­ab­bau und alles ohne Weitblick.

Jetzt müs­sen end­lich die Aus­ga­ben von Steu­er­gel­dern auf die Zukunft aus­ge­rich­tet wer­den, Pro­ble­me gelöst und nicht nur kurz­fris­tig mit Geld zuge­deckt wer­den. Wir Grü­ne haben in den Haus­halts­ver­hand­lun­gen die Kli­ma­mil­li­ar­de auf den Tisch gelegt und kon­kret umzu­set­zen­de Inves­ti­tio­nen in allen Sek­to­ren benannt: Schutz von Trink­was­ser und Böden, öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft, Ener­gie­sys­tem der Zukunft, Verkehrswende.

 

Wie wir in die Zukunft inves­tie­ren müss­ten und wel­che Punk­te vom Obers­ten Rech­nungs­hof (ORH) bemän­gelt wur­den, dar­über habe ich heu­te im Baye­ri­schen Land­tag gespro­chen. Mei­ne kom­plet­te Rede kann hier her­un­ter­ge­la­den oder im Video-Archiv des Land­tags ange­se­hen werden.

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