Landtags-Grüne fordern schnelle staatliche Hilfe für die in Schieflage geratene Wohnungsbaugenossenschaft: „CSU und Freie Wähler werden nicht aktiv, weil bezahlbarer Wohnraum für sie keine Priorität hat.“
„Hunderte Genossinnen und Genossen in Bayern zittern um ihre Mietwohnungen. Und was macht die Staatsregierung? Sie vertrödelt wertvolle Zeit!“, sagt Claudia Köhler, haushaltspolitische Sprecherin und Vorstandsmitglied der Landtags-Grünen, mit Blick auf die Insolvenz der sozialen Genossenschaft MARO. „Aber die Uhr tickt von Tag zu Tag lauter.“
Die Landtags-Grünen fordern die Staatsregierung in einem Dringlichkeitsantrag auf, umgehend alle staatlichen Hilfsmöglichkeiten zu prüfen, um die MARO-Genossenschaft vor einer Zerschlagung zu retten.
„Von Seiten der CSU heißt es immer wieder, die Möglichkeiten zur Rettung der der MARO seien begrenzt. Aber das stimmt definitiv nicht!“, sagt Claudia Köhler. „Die Staatsregierung macht es sich hier zu einfach.“ Selbstverständlich könne schnelle Hilfe durch staatliche Institutionen, Bürgschaften, Kredite oder andere Instrumente möglich gemacht werden. Aber: „Herr Söder und die Fraktionen von CSU und Freien Wählern werden nicht aktiv, weil bezahlbarer Wohnraum für sie keine Priorität hat. Schon vor Monaten hätte das Bauministerium sämtliche Möglichkeiten ausloten können und müssen!“
Nach dem Dringlichkeitsantrag der Grünen seien zumindest die Freien Wähler aufgewacht und haben die MARO besucht. „Aber von freundlichen Worten vor Ort hat die Genossenschaft nichts. Die Staatsregierung muss jetzt handeln!“, fordert Claudia Köhler. „Das Problem ist seit Monaten bekannt!”
Medienecho:
Insolvente Maro-Genossenschaft: Wie eine Rettung bis Herbst doch noch möglich ist — Hallo
Der Maro läuft die Zeit davon ‑SZ
siehe auch
Genossenschaft in Gefahr? Grüner Antrag nach Gespräch bei der MARO in Karlsfeld




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