Haushaltsberatungen im Plenum

Win­di­ger Dop­pel­haus­halt für die Jah­re 2024 und 2025

Zum von Minis­ter­prä­si­dent Söder heu­te vor­ge­stell­ten Ent­wurf für einen Dop­pel­haus­halt für die Jah­re 2024 und 2025, kom­men­tiert Clau­dia Köh­ler, Spre­che­rin für Haushalt:

„Win­di­ger als die­ser Haus­halt geht’s kaum! Obwohl die Steu­er­ein­nah­men im Frei­staat gestie­gen sind: Die vier Mil­li­ar­den Euro für Gehäl­ter der Tarif­an­ge­stell­ten im Lan­des­dienst will Söder aus den Rück­la­gen ent­neh­men. Dabei wis­sen jede Geschäfts­frau und jeder Geschäfts­mann, dass es brenz­lig wird, wenn man die­se Pos­ten nicht mit den eigent­li­chen Ein­nah­men decken kann. Wie will der Minis­ter­prä­si­dent die Leu­te in den Jah­ren dar­auf bezah­len, wenn das Erspar­te weg ist?

Bei der Infra­struk­tur ist Söder wei­ter vor eini­gen Jahr­zehn­ten hän­gen­ge­blie­ben – 20 Pro­zent mehr für Stra­ßen­bau und dann auf der Bahn rum­ha­cken, weil die Infra­struk­tur maro­de ist – die­se Dop­pel­mo­ral gibt’s nur bei der CSU. Wie kon­kret er die vor­ge­schrie­be­ne Schul­den­til­gung ange­hen will, dazu schweigt Söder lie­ber und obwohl die Kom­mu­nen auf den ers­ten Hin­gu­cker mehr Geld bekom­men, blei­ben wir unter der Infla­ti­ons­quo­te und das bedeu­tet am Ende — alles beim Alten.“

Medi­en­echo:

Mehr Aus­ga­ben, weni­ger Ein­nah­men, kei­ne Schul­den — SZ

Haus­halts­klau­sur: 149 Mil­li­ar­den Euro für zwei Jah­re — Augs­bur­ger Allgemeine

Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung stellt Plä­ne für Dop­pel­haus­halt vor — BR 24

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