Anfang des Jahres besuchten Claudia Köhler und Markus Büchler die 'Innovative Energie für Pullach GmbH' (kurz IEP)

Voll­aus­bau der Geo­ther­mie in Unter­ha­ching — über­zeu­gen­des Kon­zept – jetzt Pho­to­vol­ta­ik-Aus­bau notwendig!

In mei­ner Hei­mat­ge­mein­de Unter­ha­ching hat der Gemein­de­rat ein­stim­mig den Voll­aus­bau des Geo­ther­mie­net­zes beschlos­sen und dafür finan­zi­el­le Bürg­schaf­ten abge­ge­ben. Unter­ha­ching ist seit bald 20 Jah­ren Vor­rei­ter in Sachen Geo­ther­mie, hat viel Lehr­geld bezahlt, aber ern­tet jetzt die Früch­te für den Mut der Pio­nie­re aus Tech­nik  und Poli­tik — näm­lich die Aus­sicht auf Aut­ar­kie bei der Wär­me­ver­sor­gung von fos­si­len Ener­gien. Als Gemein­de­rä­tin war ich live bei die­sem weg­wei­sen­den Beschluss dabei und schlie­ße mich den Wor­ten der Unter­ha­chin­ger Grü­nen ger­ne an:

Unter­ha­chin­ger Grü­ne zum Voll­aus­bau des Geothermienetzes

Die Unter­ha­chin­ger Grü­nen begrü­ßen den ein­stim­mi­gen Beschluss zum Voll­aus­bau des Geo­ther­mie­net­zes in Unterhaching.

„Es ist ein über­zeu­gen­des Kon­zept, um mehr Unab­hän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern für Unter­ha­ching zu errei­chen“, so die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Evi Karbau­mer. „Beson­ders wich­tig ist der Vor­schlag, alle Unter­stüt­zung aus einer Hand anzu­bie­ten, die Hand­werks- und Dienst­leis­tun­gen zu ver­mit­teln und damit läs­ti­ge Büro­kra­tie zu ver­mei­den. Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich, dass bis­her vie­le unter­schied­li­che Stel­len zu kon­tak­tie­ren und meh­re­re Anträ­ge zu stel­len sind, bis end­lich ein Geo­ther­mie­an­schluss im Haus liegt.“

„Die Geo­ther­mie ist ein gro­ßer Hebel auf dem Weg zur CO2-Neu­tra­li­tät und wur­de in Bay­ern bis­her unter­schätzt (nur 7,5 Mio Euro För­de­rung für Geo­ther­mie­net­ze pro Jahr im gan­zen Frei­staat). Die geplan­ten Zuschüs­se vom Bund und die der­zeit explo­die­ren­den Prei­se für fos­si­le Ener­gien sind zur Chan­ce für den raschen Aus­bau der Geo­ther­mie gewor­den“, ergänzt die stellv. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Clau­dia Köh­ler, zugleich Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Kreisrätin.

„Auf allen poli­ti­schen Ebe­nen wur­den gemein­schaft­li­che Ver­pflich­tun­gen zur CO2-Neu­tra­li­tät aus­ge­spro­chen, in Unter­ha­ching sogar schon bis 2030. Es ist wich­tig, dass jetzt die rasche Umset­zung aller uns mög­li­chen Maß­nah­men passiert.“

Auf Initia­ti­ve von Armin Konet­sch­ny einig­ten sich zuletzt meh­re­re Frak­tio­nen im Unter­ha­chin­ger Gemein­de­rat auf rasche Anstren­gun­gen zur Ener­gie­aut­ar­kie. „Geo­ther­mie ist der ers­te Schritt, nun soll­ten wir auch schnell das enor­me Poten­zi­al der Pho­to­vol­ta­ik heben. Unser Vor­schlag für einen run­den Tisch mit allen Akteur*innen wie der Bür­ger­en­er­gie, Grundstücksbesitzer*innen und Ver­wal­tun­gen von Wohn­an­la­gen liegt vor. Und ein guter Neben­ef­fekt all die­ser Maß­nah­men: Die Wert­schöp­fung bleibt in der Regi­on“, so Konetschny.

Schon seit einem Jahr arbei­tet der offe­ne „Arbeits­kreis Kli­ma und Ener­gie“ der Unter­ha­chin­ger Grü­nen an kon­kre­ten Bei­spie­len und Maß­nah­men, effek­tiv vor Ort Kli­ma­schutz zu betrei­ben. Ergeb­nis­se, Ter­mi­ne und wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf www.gruene-unterhaching.de

Medi­en­echo:

Schrey­er empört mit Ruf nach län­ge­rer Lauf­zeit — SZ

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