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Grü­ne Land­tags­ab­ge­ord­ne­te for­dern sport­freund­li­che­re Regeln

Team­geist und Bewe­gung für unse­re Jugend im Land­kreis München

Die rege Jugend­ver­eins­ar­beit im Land­kreis Mün­chen und ganz Deutsch­land wird in der Pan­de­mie stark ein­ge­engt. Die Grü­nen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Clau­dia Köh­ler und Dr. Mar­kus Büch­ler wol­len mehr Mög­lich­kei­ten für Bewe­gung und Team­geist für jun­ge Men­schen schaf­fen. „Bei den Öff­nun­gen, bei den Imp­fun­gen, bei der Bil­dung und im sozia­len Leben – die Jugend steht seit über einem Jahr gedul­dig hin­ten­an. Es wur­de noch nicht ein­mal erwo­gen, wenigs­tens Abschluss­klas­sen zu imp­fen, um Prä­senz­un­ter­richt zu garan­tie­ren.  Kin­der brau­chen Bewe­gung an der fri­schen Luft, Sport ist auch Gesund­heits­vor­sor­ge. Unser Kol­le­ge und sport­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen Land­tags­frak­ti­on Max Deisen­ho­fer, MdL, hat bereits im Febru­ar kon­struk­ti­ve Vor­schlä­ge im Ple­num vor­ge­bracht und im Posi­ti­ons­pa­pier „Fit durch die Pan­de­mie“ ver­an­kert.“ (sie­he 210226-Posi­ti­ons­pa­pier-Spor­t‑1)

„Infek­ti­ons­schutz darf nicht das Gesund­heits­ri­si­ko ver­stär­ken, das auf­grund von Bewe­gungs­man­gel ent­steht.“, sagt Dr. Mar­kus Büch­ler. Im ers­ten Schritt könn­ten Sport­an­ge­bo­te in klei­nen Grup­pen statt­fin­den, idea­ler­wei­se in den Kon­stel­la­tio­nen, wie die Kin­der ohne­hin im Klas­sen­ver­bund und in der Kita zusam­men­kom­men. „War­um soll­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die vor­mit­tags nega­tiv getes­tet wer­den, nicht am Nach­mit­tag mit­ein­an­der Sport trei­ben kön­nen, wenn Kon­tak­te in fes­ten Trai­nings­grup­pen nach­voll­zo­gen wer­den kön­nen — mit Abstand und in Mannschaftsstärke?“

„Den Ver­ei­nen, den Trainer*innen und den Mit­glie­dern geht lang­sam, aber sicher die Luft aus“, so die haus­halts­po­li­ti­sche Spre­che­rin Clau­dia Köh­ler. „Die erneu­te Ver­dopp­lung der staat­li­chen Ver­eins­pau­scha­le für die baye­ri­schen Sport­ver­ei­ne ist anzu­er­ken­nen, jedoch für die Ver­ei­ne nur ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein. Sport­ver­bo­te – gera­de im Frei­en – ver­ur­sa­chen nicht nur sport­li­chen, son­dern auch gesell­schaft­li­chen Scha­den in der brei­ten und facet­ten­rei­chen baye­ri­schen Sport­land­schaft. Sport­ver­eins­ar­beit ist auch Jugend­ar­beit und Sozialarbeit!“

Bei­de Abge­ord­ne­ten sind sich einig: „Wir ver­lan­gen seit über einem Jahr Soli­da­ri­tät, Ent­beh­rung und Fle­xi­bi­li­tät von unse­ren Kin­dern und Jugend­li­chen. Jetzt in der war­men Jah­res­zeit, ist es drin­gend nötig, Mög­lich­kei­ten zur Bewe­gung drau­ßen zu nut­zen und zu unter­stüt­zen. Sport – ins­be­son­de­re an der fri­schen Luft – stärkt die Abwehr­kräf­te, för­dert das kör­per­li­che und see­li­sche Wohl­be­fin­den, gera­de auch bei Kin­dern und Jugendlichen! “

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