Zerschlagung verhindern

Der Landkreis München braucht das Garchinger ZAE für die Energiewende!

Die Landkreisabgeordneten der Grünen, Claudia Köhler MdL und Dr. Markus Büchler MdL, zeigen sich entsetzt von dem Plan der Staatsregierung, das international angesehene Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. (ZAE) zu zerschlagen und fordern, diesen Plan sofort zu stoppen und die staatliche Unterstützung auszuweiten.

Claudia Köhler, MdL und haushaltspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag: “Die Forschungsarbeit des ZAE ist eine wichtige Säule für den Klimaschutz in Bayern. Diese renommierte Einrichtung ausgerechnet jetzt, während der Zuspitzung der Klimakrise, zerschlagen zu wollen, ist verantwortungslos und beschämend! Liest die Staatsregierung eigentlich die Zeitung? Noch im Sommer haben bundesweit die Medien getitelt, dass das Grönlandeisschild unwiederbringlich abschmelzen wird. Die Klimaschäden werden immer sichtbarer, auch in Bayern. Das ZAE arbeitet praxisorientiert bei der energieeffizienten und regenerativen Umsetzung von öffentlichen Bauvorhaben und Industrieprojekten sowie an den Zukunftsthemen Wasserstoff, Batterien und Sektorenkopplung. Jeder Cent für das ZAE ist gut investiert, ich fordere die Staatsregierung auf, das ZAE zu erhalten und die finanzielle Unterstützung sogar deutlich zu erhöhen!”

Dr. Markus  Büchler, Leiter des Arbeitskreises Ökologie der Grünen im Bayerischen Landtag und stv. Fraktionsvorsitzender im Kreistag München: “Der Landkreis München und seine Kommunen brauchen das ZAE in Garching für die eigene kommunale Energiewende! Die renommierte Einrichtung unterstützt zahlreiche Kommunen und Landkreise bei der Umsetzung der Energiewende, vom Heizkraftwerk bis zum Passivhausschulgebäude. Dazu zählen auch etliche Geothermieprojekte, vor allem in unserem Landkreis München. Auch bei der Entwicklung von Bestandsquartieren und Neubaugebieten im Landkreis arbeitet das ZAE Bayern an der zukünftigen Energieversorgung. Ich möchte, dass wir weiterhin auf diese wertvolle wissenschaftliche Unterstützung zurückgreifen können.”

Medienecho:

Angst vor der Wasserstoffstrategie – SZ

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