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Zug­fah­ren darf kein Glücks­spiel sein

Maß­nah­men gegen den Per­so­nal­man­gel im Bahn­ver­kehr umsetzen

Wie die Baye­ri­sche Regio­bahn GmbH gegen­über dem Donau­ku­rier mit­teil­te, fal­len wegen
Per­so­nal­man­gels momen­tan Züge der BRB aus, betrof­fen davon ist auch die Strecke
Ingol­stadt-Eich­stätt. Die Land­tags­frak­ti­on von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN for­dert in einem
Dring­lich­keits­an­trag (Druck­sa­che 18 / 307) Maß­nah­men, um Zug­aus­fäl­le wegen fehlender
Lok­füh­re­rin­nen und Lok­füh­rer zukünf­tig zu ver­mei­den.
Clau­dia Köh­ler, MdL und
Betreu­ungs­ab­ge­ord­ne­te für Eich­stätt von Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN erklärt:
„Zug­fah­ren darf kein Glücks­spiel sein! Regio­nen dür­fen nicht kurz­fris­tig abge­hängt werden,
so dass die Bürger*innen gezwun­gen sind, wie­der aufs kli­ma­feind­li­che Auto umzusteigen.
Der der­zei­ti­ge Man­gel an Lok­füh­re­rin­nen und Lok­füh­rern im baye­ri­schen Eisenbahnverkehr
ist nicht hin­nehm­bar! Wir wol­len, dass die Staats­re­gie­rung bei zukünf­ti­gen Ausschreibungen
der Baye­ri­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft auch belast­ba­re Nach­wei­se über ausreichendes
Per­so­nal und Reser­ve­per­so­nal von den Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men for­dert. Es sollte
geprüft wer­den, inwie­weit die Baye­ri­sche Eisen­bahn­ge­sell­schaft einen eigenen
Lok­füh­rer­re­ser­vepool auf­bau­en kann, um Zug­aus­fäl­le auf­grund feh­len­der Lokführerinnen
und Lok­füh­rer zu redu­zie­ren. Ein sol­cher Pool wird der­zeit in Baden-Württemberg
aus­ge­schrie­ben. In unse­rem Antrag for­dern wir außer­dem eine Aus­bil­dungs­of­fen­si­ve für
Lok­füh­re­rin­nen und Lok­füh­rer! Die momen­ta­ne Situa­ti­on ist ins­be­son­de­re für
Berufs­pend­le­rin­nen und – Pend­ler eine gro­ße Belas­tung. Die Staats­re­gie­rung darf nicht
wei­ter taten­los zuse­hen und soll­te auch Neu­aus­schrei­bun­gen für die von der BRB
befah­re­nen Net­ze in Erwä­gung ziehen!“

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