v.l. Claudia Köhler und Verena Osgyan

Deut­sches Muse­um Mün­chen — Wie­der­eröff­nung nach dem zwei­ten Bauabschnitt

Zusam­men mit mei­ner Kol­le­gin Vere­na Osgyan besuch­te ich die Eröff­nung des ers­ten neu­ge­stal­te­ten Bau­ab­schnitts des Deut­schen Muse­ums Mün­chen. Wir wün­schen die­sem Leucht­turm der baye­ri­schem For­schungs- und Muse­ums­land­schaft einen guten Start in die Zukunft! Die Gene­ral­sa­nie­rung ist ein Mam­mut­pro­jekt und war vor allem auf­grund der immensen Kos­ten­ent­wick­lung in den letz­ten Jah­ren häu­fig Gegen­stand inten­si­ver Dis­kus­sio­nen im Landtag. 

Der Haus­halts­aus­schuss berief sogar zusam­men mit dem Wis­sen­schafts­aus­schuss eine Son­der­sit­zung ein, weil die Kos­ten aus dem Ruder lie­fen, die Infor­ma­tio­nen nur scheib­chen­wei­se kamen und eine kon­kre­te Gesamt­pla­nung lan­ge nicht abzu­se­hen war.

Umso erfreu­li­cher ist, dass der ers­te Teil der neu gestal­te­ten Aus­stel­lungs­flä­chen nun wie­der für Besu­che­rin­nen und Besu­cher offen steht. Etwas selt­sam ange­mu­tet hat mich, dass außer der Mode­ra­to­rin Caro Matz­ko kei­ne Frau unter den (aus­nahms­los älte­ren) Red­nern des Fest­akts zu fin­den war, die Geschich­ten aus den 60er und 70er Jah­ren erzähl­ten. Ein Muse­um soll­te mit Infor­ma­ti­on über Geschich­te und Wis­sen­schaft stets in die Zukunft wei­sen. Das soll­te sich dann auch bei Fes­ti­vi­tä­ten zei­gen, mei­ne ich.

Die Grü­ne Frak­ti­on hofft nun, dass auch der zwei­te Bau­ab­schnitt wie geplant bis zum 125jährigen Jubi­lä­um im Jahr 2028 abge­schlos­sen wer­den kann.

Einen Kom­men­tar zu Kos­ten und Austel­lun­gen fin­den sie hier.

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