Das Klinikum Großhadern bietet 49 medizinische Kliniken, Institute und Abteilungen unter einem Dach. Mit 11.400 Mitarbeiter*innen, 144 Stationen und 120 Professuren ist es ein Großklinikum mit einem besonderen Versorgungsauftrag für Bayern. 2058 Betten, 5.000 stationäre und teilstationäre sowie 450.000 ambulante Patient*innen pro Jahr sind nur einige der Rekordzahlen dieses Klinikums.
Der ärztliche Leiter Herr Prof. Markus Lerch stellte uns den Betrieb, medizinische Informationen und Daten vor. Herr Dr. von Urff aus dem Wissenschaftsministerium und Herr Wiedemann aus dem Bauministerium stellten anschließend den Stand der Planungen für den Neubau des Klinikums Großhadern vor.
So ein hochtechnologisiertes Krankenhaus muss natürlich auf der Höhe der Zeit bleiben. Dazu gehört auch eine Infrastruktur, die man als normale Patientin gar nicht zu sehen bekommt und die ständig aktualisiert und ergänzt werden muss. Wieviele Leitungen, Schächte, Kabel und Gänge in den Katakomben, den Versorgungsgängen des Krankenhauses, so ein Bau beherbergt, konnte ich mir bis zum Besuch des Haushaltsausschusses gar nicht vorstellen. Jeder Austausch, jede Erneuerung zieht weitere Ergänzungen und Aktualisierungen, z.B. zum Brandschutz, nach sich. Bis 2035 ist der Neubau des Campus geplant, allein die IT wird 28,5 Mio Euro brauchen. Stück für Stück werden neue Bereiche gebaut und Umzüge organisiert, um den “Toaster” langfristig zu ersetzen. Im Jahr 2023 wird dem Haushaltsausschuss die erste Planungsunterlage vorliegen.
- Steigleitungen müssen im laufenden Betrieb Stück für Stück erneuert werden.
- Elektrik erneuern ist äußerst komplex, ohne ganze Bereiche zeitweise lahmzulegen.
- Es ist unglaublich, wie viele Leitungen in einem hochtechnologisierten Krankenhaus verborgen sind.
- Rohre und Kabel in den Gängen unter dem Krankenhaus.
- Die “Katakomben”, Versorgungsgänge unter der Klinik sind die Wege so lang, dass mit dem Rad gefahren wird.









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