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Kei­ne Steu­er­schlupf­lö­cher! Anfra­ge zur Erb­schafts­steu­er im Fall der thai­län­di­schen Königsfamilie

Tim Par­gent und Clau­dia Köh­ler stell­ten an das Finanz­mi­nis­te­ri­um für Hei­mat und Finan­zen eine schrift­li­che Anfra­ge, um Aus­kunft über die Steu­er­pflicht der thai­län­di­schen Königs­fa­mi­lie erhalten.
Die BILD Zei­tung hat am 16.6. zu unse­rer Anfra­ge zur Erb­schafts­steu­er­pflich berich­tet: Der thai­län­di­sche König Maha Vaji­ra­long­korn erb­te nach dem Tod sei­nes Vaters ca. zehn Mil­li­ar­den Euro. Da er damals sei­ne Vil­la in Tutz­ing als Wohn­sitz nutz­te, wären 3 Mil­li­ar­den Euro Erb­schafts­steu­er fäl­lig gewor­den. Der König dekla­riert sei­ne Vil­la zur Bot­schaft um und mie­te­te sich in einem Hotel in Gar­misch-Par­ten­kir­chen ein. War es, um der Erb­schafts­steu­er­ver­an­la­gung zu ent­ge­hen? In einer Ant­wort auf eine Anfra­ge von Tim Par­gent und Clau­dia Köh­ler heißt es, es bestehe zwar eine Steu­er­pflicht, aber es gel­te das “Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung”.  Tim Par­gent zu BILD: “Wir Land­tags-Grü­ne set­zen uns für Steu­er­ge­rech­tig­keit ein. Dazu gehört auch, dass sich Men­schen mit hohen Erb­schaf­ten an der Finan­zie­rung des Gemein­we­sens ange­mes­sen betei­li­gen und nicht in Steu­er­schlupf­lö­cher abtauchen.”
Die genau­en Hin­ter­grün­de und Rich­tig­stel­lung zu die­sem Bericht erläu­tert unser finanz­po­li­ti­scher Spre­cher Tim Par­gent in sei­nem Arti­kel König Rama und die Erbschaftssteuer

Die voll­stän­di­ge Anfra­ge mit Ant­wor­ten  fin­den Sie hier : SA Ant­wort Erb­schafts­steu­er Thai-König

 

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