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Ste­ckerl­fisch To Go — prak­ti­sche Unter­stüt­zung für unse­re Schau­stel­ler und Marktkaufleute

Als Kreis­rä­tin für den Land­kreis Mün­chen habe ich fol­gen­den Vor­schlag eingebracht:

Vie­le Gewer­be­trei­ben­de sor­gen sich der­zeit um ihre Exis­tenz. Für Schau­stel­ler sind die Coro­na-Zei­ten ganz beson­ders dra­ma­tisch. Kein Volks­fest kann statt­fin­den, viel­leicht sogar noch mona­te­lang nicht.

Die Grü­ne Kreis­tags­frak­ti­on ruft des­halb alle Kom­mu­nen dazu auf, Markt­plät­ze an einem Tag der Woche für kuli­na­ri­sche Schman­kerl der Schau­stel­ler zur Ver­fü­gung zu stel­len. Vom Ste­ckerl­fisch über Crepes bis zu gebrann­ten Man­deln sol­len die Anbie­ter ihre Spe­zia­li­tä­ten im Frei­en ver­kau­fen dür­fen – alles selbst­ver­ständ­lich nur To Go und mit den vor­ge­schrie­be­nen Schutzvorkehrungen.

„Von der gan­zen Gesell­schaft, von uns allen, ist jetzt Soli­da­ri­tät gefragt“, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Chris­toph Nad­ler. „Wir brau­chen unse­re Schausteller*innen und Volks­fes­te auch noch nach der Kri­se. Des­halb soll­ten wir ihnen jetzt unbü­ro­kra­tisch hel­fen, wenigs­tens ein biss­chen Umsatz zu gene­rie­ren und im Herbst dann prü­fen, ob wie­der klei­ne­re Fes­te mög­lich sein könn­ten. Mit einem Markt­tag für kuli­na­ri­sche Ange­bo­te zum Mit­neh­men hal­ten wir uns an die Auf­la­gen und hel­fen den Betrei­bern über die volks­fest­freie Zeit.“ Da für die Kom­mu­nen kei­ne Kos­ten anfal­len, hof­fen die Land­kreis-Grü­nen auf Unter­stüt­zung und schnel­le Umset­zung ihres Vorschlags.

 

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