Fotos: Johanna Link

50 Jah­re VHS-Unter­ha­ching — Bil­dung hört nicht mit dem Schul­ab­schluss auf

Anläss­lich des Fest­akts 50 Jah­re VHS Unter­ha­ching und 30 Jah­re Kubiz war ich vom Vor­stand Flo­ri­an Rie­gel und der Geschäfts­füh­re­rin Bar­ba­r­aa Spor­rer ein­ge­la­den. Im Fol­gen­den mein Gruß­wort an die Volkshochschule:

Ich darf Ihnen herz­li­che Glück­wün­sche zum Jubi­lä­um aus baye­ri­schem Land­tag überbringen.

Lebens­lan­ges Ler­nen, und das ermög­licht die Erwach­se­nen­bil­dung, hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten immer mehr an Bedeu­tung gewonnen.

Bil­dung hört nicht mit dem Schul­ab­schluss auf. Die beruf­li­che Wei­ter­qua­li­fi­ka­ti­on wird im schnel­len Wan­del der Tech­nik und einer län­ge­ren Lebens­ar­beits­zeit immer wich­ti­ger, der Erwerb sprach­li­cher Kom­pe­ten­zen ist eine ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung für ein gelin­gen­des Mit­ein­an­der, gera­de auch im Hin­blick auf den euro­päi­schen Gedan­ken. Und damit wird die Rol­le der VHS immer bedeutender.

Der öffent­li­che Auf­trag der Erwach­se­nen­bil­dung lau­tet u.a., die Urteils- und Ent­schei­dungs­fä­hig­keit zu för­dern, wie es schon im Art 1 des EBFör­de­rungs­ge­setz heißt.

Wie gehen wir in einer digi­ta­li­sie­ren Welt mit­ein­an­der um? Die­ses The­ma betrifft inzwi­schen alle unse­re Lebens­be­rei­che. Hier kön­nen wir von den jun­gen Men­schen in unse­rer Gesell­schaft ler­nen, wie sie es machen und damit ihre Zukunft gestal­ten. Mit der Bür­ger­werk­statt heu­te Abend haben Sie ein­mal mehr die­ses The­ma auf­ge­grif­fen, lie­be Frau Spor­rer, lie­ber Flo­ri­an Rie­gel. Beson­ders hat mir ihr Blick auf die Kom­ple­xi­tät die­ses The­mas gefal­len: Jung und Alt, Mensch und Maschi­ne, Fot­schritt und Nachhaltigkeit.

Und dann ist die Volks­hoch­schu­le natür­lich ein wesent­li­cher Stand­ort­fak­tor. Mit Bil­dungs­mög­lich­kei­ten vor Ort sind die Men­schen an ihrem Hei­mat­ort zu hal­ten und da leis­tet die VHS Unterhaching

Sie wis­sen, sehr geehr­te Damen und Her­ren, der Frei­staat Bay­ern hat 2018 in einer über­frak­tio­nel­len Reso­lu­ti­on – und das ist sehr sel­ten – beschlos­sen, die VHS in Bay­ern struk­tu­rell zu för­dern, bis zum Jahr 2022 insg. 20 Mil­lio­nen Euro mehr zu geben als bis­her. Mit dem Dop­pel­haus­halt 2019/2020 wur­de damit begon­nen. Sicher ist das noch nicht die Lösung aller Her­aus­for­de­run­gen, aber es ist ein Anfang und ich freue mich, dass wir ihn par­tei­über­grei­fend gemein­sam mit ihnen als Baye­ri­schen Volks­hoch­schul-Ver­band, lie­ber Herr Prof. Mei­sel, auf den Weg gebracht haben.

Ich wün­sche Ihnen, unse­rer VHS in Unter­ha­ching, für die nächs­ten 50 Jah­re alles Gute, inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler jeden Alters, moti­vier­te Dozen­tin­nen und Dozen­ten und viel Freu­de am Wir­ken in Unterhaching.

 

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