Claudia Köhler, MdL, Luca Zug, Alexander Spöri, Kerstin Celina, MdL, Dominique de Marné, Christina Haubrich, MdL

Dia­log “Psy­chi­sche Gesund­heit”: Reden hilft — Zuhö­ren auch

Psy­chi­sche Erkran­kun­gen müs­sen aus der Tabu­zo­ne geholt wer­den, Auf­klä­rung und Infor­ma­ti­on hel­fen, sich früh­zei­tig Hil­fe zu holen. Dazu kamen über 100 Teilnehmer*innen in den Land­tag — Betrof­fe­ne, Ärzt*innen, Ange­hö­ri­ge, Vertreter*innen von Selbst­hil­fe­grup­pen, Kran­ken­kas­sen, Kli­ni­ken, u.a. um sich über das The­ma psy­chi­sche Erkran­kun­gen auszutauschen.
Nach einem Input durch die Fil­me­ma­cher von GRAU IST KEINE FARBE, die spe­zi­ell den Aspekt von Depres­si­on bei Schüler*innen beleuch­te­ten und Domi­ni­que de Mar­né, Buch­au­torin und selbst Betrof­fe­ne einer Bor­der­line Erkran­kung, star­te­ten wir in drei Grup­pen in den Austausch.
Leb­haft dis­ku­tiert wur­de das The­ma Arbeit: Ist es sinn­voll einen Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis zu haben und dadurch auf bestimm­te Stel­len Zugriff zu haben? Soll man dem Arbeitgeber*innen und den Kolleg*innen von der psy­chi­schen Erkran­kung berich­ten oder die­se lie­ber ver­schwei­gen? Wel­che Hil­fe­stel­lun­gen brau­chen Arbeitgeber*innen wenn Ange­stell­te erkran­ken? Wie kön­nen Jugend­li­che eine Aus­bil­dung oder Stu­di­um schaf­fen, wenn die Erkran­kung in eine Prü­fungs­pha­se fällt?
Für die poli­ti­schen Vertreter*innen bleibt nun die Auf­ga­be zu über­le­gen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, die Rah­men­be­din­gun­gen so zu gestal­ten, dass auch psy­chisch Kran­ke ein glück­li­ches Leben füh­ren können.

 

 

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