Vol­les Haus bei „Flucht und Inte­gra­ti­on — Wie geht’s wei­ter?“ in Unterhaching

Der gro­ße Sit­zungs­saal im Rat­haus war trotz Feri­en und Hit­ze voll besetzt. Hel­fe­rin­nen und Hel­fer aus den Asyl­hel­fer­krei­sen im Land­kreis und vie­le Dis­ku­tie­ren­de sorg­ten sich in einer leb­haf­ten Dis­kus­si­on um den wei­te­ren Weg für die geflüch­te­ten Men­schen, die seit drei Jah­ren im Land­kreis unter­ge­bracht sind, arbei­ten und sich in den All­tag gut ein­ge­fun­den haben. Obwohl die Zeit drängt, ban­gen gera­de aktu­ell wie­der Unter­neh­men, Mit­ar­bei­ter und Betreue­rIn­nen um die Geneh­mi­gung für eine Aus­bil­dung für Geflüch­te­te. Die bei­den Land­tags­kan­di­da­tin­nen Clau­dia Köh­ler und Mar­kus Büch­ler hat­ten Gülse­ren Demi­rel, Stadt­rä­tin in Mün­chen und eben­falls Kan­di­da­tin für die Land­tags­wahl, nach Unter­ha­ching ein­ge­la­den. Die Lei­te­rin des Unter­ha­chin­ger Asyl­hel­fer­krei­ses Fran­zis­ka Kinds­mül­ler schil­der­te anschau­lich, wie sich die Auf­ga­ben ver­än­dert hät­ten und was nun drin­gend nötig ist. Die Grü­nen for­dern für die Sicher­heit und Plan­bar­keit der Unter­neh­men end­lich die Umset­zung des Bun­des­in­te­gra­ti­ons­ge­set­zes (3+2‑Regel, d.h. drei Jah­re Aus­bil­dung füh­ren zu wei­te­ren zwei Jah­ren Blei­be­recht für die Aus­übung des Berufs), Deutsch­kur­se von Anfang an für alle Geflüch­te­ten und die Vor­ga­be auf Lan­des­ebe­ne kla­rer staat­li­cher Struk­tu­ren für die Integration.

v.l.: Dr. Mar­kus Büch­ler, Gülse­ren Demi­rel, Fran­zis­ka Kinds­mül­ler, Clau­dia Köhler

 

 

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