Eine mensch­li­che Flucht- und Migra­ti­ons­po­li­tik als euro­päi­sche Herausforderung

Don­ners­tag, 12. Juli 19.30 Uhr im Stem­mer­hof, Plin­g­an­ser­str. 6 in München

Gül­se­ren Demi­rel, Stadt­rä­tin Mün­chen und Landtagskandidatin,
Bar­ba­ra Loch­bih­ler, Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments, außen- und men­schen­rechts­po­li­ti­sche Sprecherin,
Clau­dia Köh­ler, Gemein­de­rä­tin Unter­ha­ching und Landtagskandidatin,
Rebec­ca Kili­an-Mason, Geschäfts­füh­re­rin des Münch­ner Flücht­lings­rats München,
Gruß­wort: Syl­vio Bohr, Vor­sit­zen­der der Münch­ner Grünen

Mit geschlos­se­nen Auf­nah­me­la­gern für geret­te­te Boots­flücht­lin­ge hat die Euro­päi­sche Uni­on dem Druck eini­ger weni­ger innen­po­li­tisch moti­vier­ter EU-Staa­ten nach­ge­ge­ben. Doch stellt sich die Fra­ge, ob die­se Auf­nah­me­la­ger mit dem gel­ten­den Recht der Euro­päi­schen Men­sch­rechts­kon­ven­ti­on und der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on ver­ein­bar sind.

Wie glaub­wür­dig ist die Euro­päi­sche Uni­on bei der Huma­ni­tät und der Ver­tei­di­gung von Men­schen­rech­ten ange­sichts die­ser Grenz­schutz­de­bat­ten? Wel­che grü­nen Lösungs­vor­schlä­ge gibt es in der Euro­pa­po­li­tik hin­sicht­lich der Flucht- und Migra­ti­ons­be­we­gun­gen? Was braucht es für die Kom­mu­nen und Land­krei­se, die sich tag­täg­lich um Inte­gra­ti­on bemühen?

Die Münch­ner Grü­nen laden gemein­sam mit der Stadt­rä­tin und Land­tags­kan­di­da­tin Gül­se­ren Demi­rel ein, die­sen Fra­gen und Ant­wor­ten mit der Euro­pa­po­li­ti­ke­rin Bar­ba­ra Loch­bih­ler und der Gemein­de­rä­tin und Land­tags­kan­di­da­tin Clau­dia Köh­ler nachzugehen.

Clau­dia Köh­ler enga­giert sich seit 2015 im Asyl­hel­fer­kreis und pran­gert ein Ablen­kungs­ma­nö­ver an: „Die Unter­neh­men in Bay­ern war­ten seit drei Jah­ren auf eine Lösung zur Wei­ter­be­schäf­ti­gung ihrer geflüch­te­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen“, so Köh­ler. „Eine Inter­nie­rung bringt den Betrie­ben nichts. Und für die Kom­mu­nen und Land­krei­se vor Ort sind Lager, wie auch immer sie hei­ßen, eine unvor­stell­ba­re Belas­tung. Schon die Trag­luft­hal­len und Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen mit 200 Leu­ten waren grenz­wer­tig, die neu­en Lagern sol­len 1000 Leu­te auf­neh­men – unvor­stell­bar und menschenverachtend!“

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