Köhler und Büchler fordern mit einer Südquote faire Chancen für Bürgerenergie!
Im Landkreis München gibt es einige genehmigte Windkraftprojekte, die nicht vom Fleck kommen. Der Grund: Beim bundesweiten Wettbewerb um Fördergelder haben süddeutsche Projekte kaum eine Chance. Das bremst die Energiewende aus und kostet Geld. Die Fraktion der Landtagsabgeordneten Claudia Köhler und Dr. Markus Büchler hat deshalb gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden eine Resolution verabschiedet.
„Es ist frustrierend: Projekte wie im Höhenkirchner Forst sind lange geplant, doch sie scheitern am Ausschreibungssystem“, so Köhler. „Um das zu ändern, brauchen wir eine Südquote im EEG 2027 und 10 Gigawatt zusätzliche Ausschreibungen bis 2028. Sonst bleiben diese Projekte auf der Strecke – obwohl Bürgerinnen und Bürger bei uns im Landkreis, siehe Sauerlach, massiv investieren und mitgestalten wollen!“
Das Problem: Windstrom wird vor allem im Norden gefördert, obwohl im Süden viel mehr Strom verbraucht wird. So muss teurer Strom über weite Strecken transportiert werden – obwohl wir ihn hier selbst erzeugen könnten.
„Jeder Tag ohne Südquote kostet uns Millionen und schadet dem Klima!“, so Büchler. „Im Münchner Umland liegen konkrete Projekte bereit. Die Bürgerbeteiligung ist riesig – viele wollen selbst in Windkraft investieren und uns ist natürlich auch die Wertschöpfung direkt bei uns in der Region wichtig. Dass wir bei den Ausschreibungen benachteiligt werden, ist ungerecht, schadet unserer regionalen Wirtschaft und behindert die Energiewende vor unserer Haustür!“
Medienecho:




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