„Die Was­ser­knapp­heit im Land­kreis Mün­chen muss jetzt alle alarmieren!“

„Die extrem nied­ri­gen Was­ser­stän­de im Land­kreis Mün­chen sind ein deut­li­ches Warn­si­gnal. Die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels sind längst Rea­li­tät und wir ste­hen erst am Anfang einer Ent­wick­lung, die unser Han­deln jetzt erfor­dert. Wir müs­sen das kost­ba­re Gut Trink­was­ser für die Zukunft aber ent­spre­chend schüt­zen. Sonst wer­den die Ein­schnit­te eben bald nicht mehr nur den pri­va­ten Pool und Gar­ten betref­fen, das kann ja kei­ner wol­len.“, erklärt Büch­ler.

Nach Ein­schät­zung der Wis­sen­schaft wer­den Dür­ren, Stark­re­gen und wei­te­re Wet­ter­ex­tre­me künf­tig wei­ter zuneh­men. Um Städ­te und Gemein­den dahin­ge­hend wider­stands­fä­hi­ger zu machen, braucht es geziel­te Inves­ti­tio­nen in Hit­ze­schutz und Beschat­tung, Ent­sie­ge­lung und Regenwassernutzung.

“Dass inzwi­schen auch Gemein­den im Land­kreis Mün­chen den Was­ser­ver­brauch ein­schrän­ken müs­sen, zeigt uns deut­lich, dass die Kli­ma­kri­se kei­ne abs­trak­te Zukunfts­fra­ge mehr ist. Sie ist vor unse­rer Haus­tür ange­kom­men. Kom­mu­nen brau­chen des­halb deut­lich und zügig mehr Unter­stüt­zung des Frei­staats um sich kri­sen­fest zu machen – etwa durch Schwamm­stadt-Kon­zep­te, Regen­was­ser­ma­nage­ment, mehr Bäu­me und Grün­flä­chen sowie den Schutz der Trink­was­ser­ver­sor­gung.”, for­dert Köhler.

Die anhal­ten­de Tro­cken­heit macht sich inzwi­schen in immer mehr Städ­ten und Land­krei­sen mit ent­spre­chen­den Was­ser­spar­maß­nah­men deut­lich bemerk­bar, so inzwi­schen auch in meh­re­ren Gemein­den im Land­kreis Mün­chen. Laut Nied­rig­was­ser-Bericht zei­gen aktu­ell 77% der Mess­stel­len des obe­ren Grund­was­ser­stock­werks in Bay­ern eine Nied­rig­was­ser­si­tua­ti­on. In den letz­ten Wochen wur­den zuneh­mend vor allem in Süd­bay­ern neue Nied­rigst­wer­te gemes­sen (www. Nid.bayern.de/lage). Ein kla­res Zei­chen dafür, dass die Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­kri­se längst vor Ort ange­kom­men sind. Die aktu­el­le Situa­ti­on wird laut Fach­leu­ten kein Aus­nah­me­fall blei­ben, son­dern ein Vor­ge­schmack auf das, was ohne wirk­sa­me Gegen­maß­nah­men bevorsteht.

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