Akti­ons­tag „Kom­mu­nen am Limit“

Clau­dia Köh­ler und Dr. Mar­kus Büch­ler unter­stüt­zen Hil­fe­ruf der Kom­mu­nen im Landkreis

Anläss­lich des bun­des­wei­ten Akti­ons­tags „Kom­mu­nen am Limit“ am 22. Juni 2026 unter­stüt­zen die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Clau­dia Köh­ler und Dr. Mar­kus Büch­ler den Appell der kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de an Bund und Län­der. Auch im Land­kreis Mün­chen sind die Fol­gen der ange­spann­ten Finanz­la­ge vie­ler Städ­te und Gemein­den zuneh­mend spürbar.

„Unse­re Städ­te und Gemein­den ste­hen mit dem Rücken zur Wand. Im Land­kreis Mün­chen sol­len die Kom­mu­nen Schu­len erwei­tern, Kitas aus­bau­en, bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen, Schwimm­bä­der erhal­ten und gleich­zei­tig Mil­li­ar­den in die Ener­gie­wen­de inves­tie­ren. Doch das Geld dafür fehlt immer häu­fi­ger. Inves­ti­tio­nen wer­den ver­scho­ben, frei­wil­li­ge Leis­tun­gen gera­ten unter Druck und wich­ti­ge Zukunfts­pro­jek­te kön­nen nicht mehr im not­wen­di­gen Tem­po umge­setzt wer­den. Pro­jek­te wie der Geo­ther­mie-Aus­bau ste­hen auf der Kip­pe.“, erklärt Dr. Büchler.

Köh­ler, haus­halts­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Grü­nen im Land­tag, unter­streicht das: „Beson­ders bit­ter ist das Bei­spiel Brunn­thal: Wie in vie­len Gemein­den stei­gen hier die Kita-Bei­tra­ge, weil die Stei­ge­rung des Basis­wer­tes von 2025 auf 2026 um 2,79 Pro­zent nicht aus­reicht, um die Mehr­kos­ten kom­plett abzu­fan­gen. Die Gemein­de darf die Fami­li­en nicht wei­ter bei den Bei­trä­gen ent­las­ten, obwohl sie es woll­te. Denn an ande­rer Stel­le wer­den Kre­di­te für wich­ti­ge Infra­struk­tur aufgenommen.”

“Fami­li­en zah­len die Zeche für eine Poli­tik, die den Kom­mu­nen immer mehr Auf­ga­ben auf­lädt, ohne sie aus­rei­chend dafür zu finan­zie­ren. Das macht vie­le Men­schen zu Recht wütend. Die Demo­kra­tie wird vor Ort nur gestärkt, wenn vor Ort auch alles läuft, denn hier wird Poli­tik für die Men­schen greif­bar. Es geht nicht um Luxus, son­dern um die Fra­ge, ob unse­re Gemein­den auch in Zukunft lebens­wert blei­ben. Wenn die Staats­re­gie­rung star­ke Kom­mu­nen will, muss sie die­se dau­er­haft und ver­läss­lich finanzieren. “

 

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