Bei­trag in ein­fa­cher Spra­che: Mehr Toi­let­ten für Frau­en bei Veranstaltungen

Antrag für mehr Frau­en-Toi­let­ten ein­stim­mig beschlossen

Julia Post ist Poli­ti­ke­rin bei den Grünen.
Sie ist Spre­che­rin für Frauen-Politik.
Julia Post hat einen Antrag gestellt.
Der Antrag heißt: “Frau­en müs­sen übri­gens auch mal”.
Es geht um die Ver­ord­nung für Veranstaltungs-Orte.
Sie ent­hält wie­vie­le Toi­let­ten es geben soll.
Die­se Ver­ord­nung soll geän­dert werden.
Der Bau-Aus­schuss hat im Mai über den Antrag gesprochen.

Das Pro­blem: Zu wenig Toi­let­ten für Frauen

Es gibt eine Rege­lung in Para­graph 12 der Verordnung.
Die­se Rege­lung ist nicht gerecht.
Bei 1000 Besu­chern gibt es 12 Toi­let­ten für Frauen.
Für Män­ner gibt es dage­gen 20 Anlagen.
Das sind Toi­let­ten und Uri­na­le zusammen.
Frau­en müs­sen des­halb bei gro­ßen Ver­an­stal­tun­gen lan­ge warten.
Män­ner haben viel kür­ze­re Warte-Zeiten.

Wo tritt das Pro­blem auf?

Das Pro­blem gibt es in Sta­di­en und Konzert-Hallen.
Es gibt das Pro­blem auch in Clubs und Kinos.
Frau­en ste­hen dort oft in einer lan­gen Warte-Schlange.
Män­ner kom­men meist schnell wie­der aus der Toilette.
Vie­le Men­schen ken­nen die­ses Pro­blem aus ihrem Alltag.
Auch Män­ner sind betroffen.
Sie müs­sen lan­ge auf ihre Beglei­tung warten.

Die Ent­schei­dung im Ausschuss

Nor­ma­ler­wei­se lehnt die Regie­rung Anträ­ge von ande­ren Par­tei­en ab.
Bei die­sem The­ma waren sich aber alle einig.
Das Pro­blem muss gelöst werden.
Der Aus­schuss hat ein­stim­mig dem Antrag zugestimmt.

Die Lösung: Eine neue Muster-Verordnung

Das baye­ri­sche Bau-Minis­te­ri­um arbei­tet an einer Lösung.
Es ist Teil einer bun­des-wei­ten Projekt-Gruppe.
Die­se Grup­pe arbei­tet an einer Muster-Verordnung.
Die neue Ver­ord­nung soll die Ungleich­heit aufheben.
Es soll gleich vie­le Toi­let­ten für Frau­en und Män­ner geben.

Der Beschluss des Ausschusses

Der Aus­schuss hat einen Beschluss gefasst.
Die Staats-Regie­rung soll sich auf Bun­des-Ebe­ne ein­set­zen für Frau­en-Toi­let­ten einsetzen.
Es soll eine ein­heit­li­che Rege­lung geben.
Die Rege­lung soll Gleich­heit für Damen und Her­ren schaffen.
Bay­ern soll die­se Gleich­heit auf jeden Fall umsetzen.
Auch Toi­let­ten für alle Geschlech­ter sind Teil der Lösung.
Vor weni­gen Jah­ren hät­te das noch Empö­rung ausgelöst.

Dazu Clau­dia Köhler:

Clau­dia Köh­ler ist auch Politikerin.
Sie sagt: Der Beschluss zeigt gute Zusammen-Arbeit.
Man kann schnell und effek­tiv Pro­ble­me lösen.
Das wünscht sie sich auch für ande­re wich­ti­ge Themen.
Sie hofft auf eine schnel­le Umset­zung der Muster-Verordnung.
Bei Musik-Fes­ten auf dem Land gibt es oft schon gute Lösungen.
Sie ver­mei­den lan­ge War­te-Zei­ten am Damen-Klo.

Aus­nah­me: Volks-Fes­te wie die Wiesn

Lei­der gibt es auch Ausnahmen.
Bei Volks-Fes­ten wie dem Okto­ber­fest gilt die Rege­lung nicht.
Die Wiesn ist von der neu­en Rege­lung ausgenommen.
Frau­en müs­sen dort wei­ter­hin in der Schlan­ge stehen.
Sie ste­hen in der Schlan­ge statt im Bier-Zelt.

 

Lei­der nicht in ein­fa­cher Spra­che: Antrag: „Frau­en müs­sen übri­gens auch mal“

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