Foto: Team Köhler

Kul­tur­fonds stärkt Pro­jek­te im Land­kreis Eichstätt

Der Baye­ri­sche Kul­tur­fonds setzt wich­ti­ge Impul­se für die kul­tu­rel­le Viel­falt im Frei­staat. Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Clau­dia Köh­ler, Mit­glied im Haus­halts­aus­schuss und Betreu­ungs­ab­ge­ord­ne­te für den Land­kreis Eich­stätt, freut sich über die Unter­stüt­zung zwei­er kul­tu­rel­ler Vor­ha­ben, die das künst­le­ri­sche Leben in der Regi­on bereichern.

Musik­thea­ter: Johann Simon Mayr im Fokus

Geför­dert wird ein Thea­ter­pro­jekt des Freun­des­krei­ses der Musik von Johann Simon Mayr, das mit rund 12.900 Euro unter­stützt wird. Geplant ist ein Sing­spiel nach einer Oper von Mayr, mit Auf­füh­run­gen unter ande­rem im Schloss San­ders­dorf sowie in Ingol­stadt, Beiln­gries und Rie­den­burg. Der Ver­ein enga­giert sich seit Jah­ren dafür, das musi­ka­li­sche Erbe des Kom­po­nis­ten leben­dig zu hal­ten und einem brei­ten Publi­kum zugäng­lich zu machen.

Bil­den­de Kunst: Jubi­lä­ums­aus­stel­lung wird fortgeführt

Die Alf Lech­ner Stif­tung in Ober­eich­stätt erhält rund 7.200 Euro für die Wei­ter­füh­rung der Aus­stel­lung „100 Jah­re Alf Lech­ner. Ein Leben für Form und Mate­ri­al“. Dabei han­delt es sich um eine Fort­set­zungs­maß­nah­me anläss­lich des 100. Geburts­tags des inter­na­tio­nal renom­mier­ten Bild­hau­ers. Alf Lech­ner, der lan­ge in Ober­eich­stätt wirk­te, gilt als einer der wich­tigs­ten deut­schen Stahl­bild­hau­er des 20. Jahr­hun­derts. Sei­ne Wer­ke prä­gen bis heu­te den öffent­li­chen Raum und machen die Regi­on zu einem wich­ti­gen Ort zeit­ge­nös­si­scher Kunst.

Köh­ler: Kul­tur stärkt Iden­ti­tät und Zusammenhalt

Clau­dia Köh­ler betont: „Die geför­der­ten Vor­ha­ben zei­gen ein­drucks­voll, wie viel­fäl­tig und leben­dig die Kul­tur­land­schaft im Land­kreis Eich­stätt ist – von Musik und Thea­ter bis zur bil­den­den Kunst. Sol­che Initia­ti­ven stär­ken nicht nur das kul­tu­rel­le Ange­bot vor Ort, son­dern auch den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und die Attrak­ti­vi­tät der Regi­on.“ Zugleich weist die Abge­ord­ne­te dar­auf hin, dass Kul­tur­för­de­rung ver­läss­lich gestal­tet wer­den müs­se: „So wich­tig ein­zel­ne För­der­zu­sa­gen sind – sie erset­zen kei­ne lang­fris­ti­ge struk­tu­rel­le Unter­stüt­zung. Gera­de klei­ne­re Initia­ti­ven und Ein­rich­tun­gen brau­chen Pla­nungs­si­cher­heit, um ihre wert­vol­le Arbeit dau­er­haft leis­ten zu können.“

Die Mit­tel aus dem Kul­tur­fonds tra­gen dazu bei, kul­tu­rel­les Enga­ge­ment auch im länd­li­chen Raum zu sichern und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Sie stär­ken die regio­na­le Iden­ti­tät und set­zen Impul­se für Bil­dung, Tou­ris­mus und gesell­schaft­li­ches Miteinander.

 

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