Claudia Köhler und Sanne Kurz: „Junge Menschen im Fokus wichtiger denn je“
Claudia Köhler und Sanne Kurz, Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Rosenheim, freuen sich über die einstimmige Förderung des Theaterprojekts „Aus dem Leben eines Taugenichts” des Jungen Theaters Rosenheim. Im Rahmen des Kulturfonds Bayern bewilligte heute der Haushaltsausschuss, dem Claudia Köhler als haushaltspolitische Sprecherin angehört, bedeutende Fördermittel für das Theaterprojekt in Rosenheim. Das Konzept fördert neben Unterhaltung auch sozialen Zusammenhalt und Bildung und wirkt durch interaktive Elemente in die Gesellschaft hinein.
Mit 31.900 € erhält das Projekt “Aus dem Leben eines Taugenichts” des Jungen Theaters Rosenheim eine bede utende Förderung aus dem Kulturfonds Bayern. Die Bereitstellung dieser Mittel soll nicht nur das Theaterstücks selbst finanzieren, sondern auch das umfassende Gesamtkonzept inklusive Vor- und Nachbereitung des Stücks durch Workshops in Kooperation mit einer Rosenheimer Schule. Dabei soll im Rahmen dieser Workshops ausgehend von Eichendorffs gleichnamiger Novelle auf Fragen zu den ersten großen Entscheidungen des Lebens auch gesellschaftskritisch eingegangen werden. Durch inhaltliche Perspektivenwechsel wird im Projekt Verständnis statt Abwertung zwischen den Generationen gefördert.
“Ich freue mich sehr, dass ein Theaterprojekt mit einer jungen Zielgruppe diese Förderung erhält. Besonders hervorzuheben ist, dass junge Menschen hier die Möglichkeit haben, ihre Lebenswirklichkeit einzubringen und sie darzustellen”, erklärt Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion. “Diese Investitionen zeigen, dass junge Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen gesehen und gefördert werden.“
Zugleich weist Claudia Köhler darauf hin, dass Kulturförderung verlässlich gestaltet werden müsse: „So wichtig einzelne Förderzusagen sind – sie ersetzen keine langfristige strukturelle Unterstützung. Gerade kleinere Initiativen und Einrichtungen brauchen Planungssicherheit, um ihre wertvolle Arbeit dauerhaft leisten zu können.“
„Traurig ist, dass unsere Grüne Idee einer speziellen unbürokratischen Kulturfonds-Förderung kleinerer Projekte nicht aufgenommen wurde. Gerade im ländlichen Raum ist es ohne die von uns vorgeschlagene Bagatellegrenze und Mikroförderung besonders für Kultur im Ehrenamt oft schwer, überhaupt Förderanträge zu stellen — auch wenn das Projekt künstlerisch noch so wertvoll ist. Schade!” so die Abgeordneten.
Die Mittel aus dem Kulturfonds tragen dazu bei, kulturelles Engagement auch im ländlichen Raum zu sichern und weiterzuentwickeln. Sie stärken die regionale Identität und setzen Impulse für Bildung, Tourismus und gesellschaftliches Miteinander.




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