Endlich folgt die Staatsregierung unserer seit Monaten gestellten Forderung Sportstätten zu sanieren wenigstens mit einem Bekenntnis, den Eiskanal in Augsburg instandzusetzen.
Wiederholt verhindern niedrige Wasserstände, bedingt durch trockene Sommer und immer weniger Schmelzwasser im Lech, den Trainings- und Wettkampfbetrieb am Bundesleistungszentrum Kanuslalom in Augsburg.
Im Mai diesen Jahres besuchten wir deshalb den Eiskanal mit Michael Senft (Leiter des Bundesleistungszentrums), um uns vor Ort ein Bild der Anlage zu machen. Daraufhin stellten wir einen Antrag zur Zukunft des Augsburger Eiskanals sichern — verlässliche Trainings- und Wettkampfbedingungen auch bei Niedrigwasser, der allerdings mehrheitlich abgelehnt wurde.
Daraufhin stellten wir eine Anfrage zum Augsburger Eiskanal, in der erstmals ein öffentliches Bekenntnis der Staatsregierung zum Erhalt des Eiskanals herauszulesen war.
Claudia Köhler: “Beim Erhalt des Eiskanals ist nicht erst die Perspektive Olympia bedeutsam, sondern dass es ad hoc eine verlässliche Trainingsstätte für den Spitzensport braucht – in Sachen Nachwuchsleistungssport liegt die Zuständigkeit eindeutig beim Freistaat. Die Notwendigkeit ist offensichtlich: „An bislang 75 von theoretisch 104 Tagen der seit März laufenden Saison mussten die Kanus im Bootshaus bleiben“, siehe auch den Bericht des BR Eiskanal ohne Wasser: So könnte man Augsburgs Kanustrecke retten.
Nach der Ministerratssitzung in Augsburg am 28.10. versichert Söder, der Freistaat werde sich „großzügig“ daran beteiligen, den Eiskanal zu modernisieren. Bei einem eventuellen Zuschlag für Olympische Spiele soll er Austragungsort für die Kanu-Wettbewerbe sein.
Und auch an der Sanierung der maroden Schwimmbäder in Bayern, der Instandhaltung unserer Turnhallen und Sportstätten wie z.B der Regattaanlage in Oberschleißheim, werden wir Grüne natürlich dranbleiben. Denn wer Olympia will, muss auch etwas dafür tun!




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