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Vor­hang auf — Par­la­men­ta­ri­scher Abend im Gärtnerplatztheater

Der ers­te Par­la­men­ta­ri­sche Abend des Deut­schen Büh­nen­ver­eins, Lan­des­ver­band Bay­ern, war ein ganz beson­de­res Event. Mit­ten auf der Dreh­büh­ne im Gärt­ner­platz­thea­ter wur­de ein Din­ner ser­viert. Wir blick­ten in den zunächst dunk­len Zuschau­er­raum. Als nach der Begrü­ßungs­re­de des Inten­dan­ten Josef E. Köp­plin­ger und der Vor­sit­zen­den des Ver­eins Prof. Dr. Julia Leh­ner plötz­lich Schau­spie­ler und Schau­spie­le­rin­nen auf­tauch­ten und zwi­schen den Tischen Sze­nen aus der Drei­gro­schen­oper san­gen, waren in den dunk­len Zuschau­er­lo­gen Mit­glie­der des Chors zu erken­nen — eine beein­dru­cken­de Kulisse.

An mei­nem Tisch kam ich mit der künst­le­ri­schen Thea­ter­lei­te­rin der Lui­sen­burg-Fest­spie­le Bir­git Simm­ler, mit der Lei­te­rin des Thea­ters Mumm­pitz in Nürn­berg und dem Kul­tur­re­fe­ren­ten von Würz­burg Bene­dikt Steg­may­er ins Gespräch. Natür­lich ging es auch um das lie­be Geld. In Zei­ten knap­per kom­mu­na­ler Kas­sen kämp­fen vie­le Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen um Pla­nungs­si­cher­heit und ver­läss­li­che Finan­zie­rung, auch wenn Tarif­stei­ge­run­gen und Infla­ti­on das nicht leicht machen.

Für mich, schon vor­her Fan des Gärt­ner­platz­thea­ters, war das ein über­wäl­ti­gen­der Abend, der gezeigt hat, wie tief Kunst und Musik berüh­ren und zum Nach­den­ken anre­gen kön­nen — wahr­schein­lich war genau das beabsichtigt.

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