Zivilschutz und Hilfe bei Katastropheneinsätzen ist ein Thema, das zu lange auf allen politischen Ebenen vernachlässigt wurde. Dr. Markus Büchler und ich waren mit unserem Kollegen Florian Siekmann zum Austausch bei Malteser Bayern und sprachen mit Landesgeschäftsführer Christoph Friedrich.
Die Malteser, engagiert für ein gutes und sicheres Miteinander aus dem Verständnis ihres christlichen Glaubens, helfen an 120 Standorten in Bayern mit 9.000 Helfenden und 7.000 Angestellten im Sanitätsdienst, im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, in der Ausbildung in Erster Hilfe, in der Inklusionsarbeit, bei der Integration. First Responder, Menüservice, Hausnotruf, Jugend- und Seniorenarbeit – die Dienstleistungen sind zahlreich.
Besonders sprachen wir über notwendige Vorbereitungen für Ernstfälle des Katastrophenschutzes: klare Zuständigkeiten, Übungsszenarien, Helfergleichstellung, Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen müssen geklärt und geprobt werden. Bundeszuständigkeit, Landeszuständigkeit, kommunale Zuständigkeit – ein Stromausfall wird darauf keine Rücksicht nehmen.
Wichtig wäre, schon in der Schule für den Ernstfall vorzubereiten und aufzuklären und die Bevölkerung zur Vorsorge aufzurufen.
Vielen Dank für die wertvollen Dienste!




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