Deutschlandticket: Riesen-Erfolg für Mensch und Umwelt
Das von der Ampel im Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket ist eine Erfolgsgeschichte, sozial und umweltfreundlich und auch wirtschaftsfreundlich, denn viele Arbeitnehmer*innen kommen damit in die Arbeit.
Rund 13 Millionen Menschen nutzen bereits das Ticket, das Auto bleibt öfter stehen. Der Versuch einer Neiddebatte zwischen Stadt und Land ist fehlgeschlagen, denn auch auf dem Land wird das Ticket genutzt und ist es eine spürbare Entlastung für den Geldbeutel. Vor allem für Berufs-Pendler*innen ist das Ticket eine günstige Alternative zum Auto. Selten hatte eine kurzfristig eingeführte Maßnahme so vielen Bürger*innen das Leben erleichtert.
Das einheitliche Tarifsystem hat den Tarifdschungel der einzelnen Regionen abgelöst, der Flickenteppich von bundesweit über 70 Tarifverbünden wurde aufgelöst und durch das einheitliche Ticket ersetzt.
Auch für die Verkehrsbetriebe ist das Ticket ein Gewinn: Es hat den immensen Bedarf verdeutlicht, Bahn, Busse etc. zu modernisieren, Netze zu verknüpfen und auszubauen und die Kapazitäten zu erhöhen. So wurde ermöglicht, in den Ausbau der Angebote zu investieren und ein besseres Angebot zu schaffen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Bund und Land den klaren politischen Willen haben, den Nah- und Regionalverkehr in Bus und Bahn als klimafreundliches Verkehrsmittel zu stärken. Die positiven Entwicklungen im ÖPNV müssen konsequent vorangetrieben und die Finanzierung des Deutschlandtickets langfristig gesichert werden.
Trotzdem wurde — leider gerade von der Staatsregierung aus Bayern — immer wieder gegen das Ticket gelästert und die Weiterführung in Frage gestellt. Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin wurde nun glücklicherweise zurückgerudert, das Ticket bleibt.
Claudia Köhler: “Das Ticket ist ein Riesengewinn für alle, ich bin froh, dass sich die Regierungskoalition in Berlin auf massiven Druck für eine Weiterführung entschieden hat. Noch fehlen die kostenfreie Kindermitnahme und ein flächendeckend attraktives Bus- und Bahnangebot! Aber ich bin zuversichtlich, dass sich auch hier noch Verbesserungen erreichen lassen. Wir lassen nicht locker!”





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