In Nassenfels gibt es ein Schuttermoor.
Das ist ein besonderer Ort.
In dem Ort sollen neue Häuser für Vereine gebaut werden.
Und es soll dort Fuß·ball·plätze geben.
Das haben die Menschen in Nassenfels gewählt.
Ich war mit Joachim Siebler und Simone Zink von der Partei Die Grünen schön öfter dort.
Kerstin Merkel vom Verein „Pro Schuttermoor“ war auch dabei.
Wir haben uns die Fläche angesehen.
Wir sind sehr traurig über das, was wir gesehen haben.
Wir wollen das Moor schützen.
Das Moor ist wichtig für die Umwelt.
Jetzt wird das Moor zerstört.
Mit Steinen für einen Untergrund:
Dann kann man besser bauen.
Und Planen aus Plastik.
Aber das ist nicht gut für die Umwelt.
Jetzt graben die Mit·arbeiter von der Stadt auch noch ein großes Loch ins Moor.
Das Loch ist 4 Meter tief.
Die Stadt sagt:
Das Loch ist für die Feuerwehr.
Die Feuerwehr soll dort Wasser sammeln können.
Aber ich glaube:
Die Stadt will auch den Fuß·ball·plätzen Wasser geben.
Man sieht im Moor verschiedene Schichten von der Erde.
Die Erde ist über Jahr·hunderte gewachsen.
Der Boden ist nicht rot.
Der Boden ist grau.
Das Moor hält die Erde gut fest.
Es kommt kein Sauerstoff in das Moor und färbt den Boden rot.
Das Moor ist wichtig für die Umwelt.
Man soll das Moor nicht abtragen.
Aber genau das macht man hier.
Man nimmt dem Moor die Erde weg.
Und man verteilt die Erde überall.
Dabei lässt man auch CO2 frei.
Die Stadt muss viel mehr Geld für die Arbeiten ausgeben.
Zum Beispiel:
— für das Bau·material
— für die Aushebung
Die Mit·arbeiter haben die Zisterne ausgehoben.
Dabei haben sie viele Scherben gefunden.
Und andere Sachen aus Stein.
Zum Beispiel ein kleines Steinbeil.
Und Knochen von Tieren.
Aber trotzdem gibt es kein weiteres Forschen über die Vergangenheit.
Die Mit·arbeiter haben alles weggeräumt.
Wir wollen die Moore in Bayern erhalten!
Medienecho, leider nicht in Leichter Sprache:
Fußball im Moor — BR Abendschau
Brief Herrn Landrat Antesberger Aushub Nassenfels (leider nicht in Leichter Sprache)
Bau-eines-Sportplatzes-Schuttermoor-Nassenfels
- v.l.: Kerstin Merkel, Claudia Köhler, MdL, Joachim Siebler, Bezirksrat, Simone Zink, Kreisrätin
- Schotterstein
- Kerstin Merkel und Joachim Siebler zeigen die verlegten Kunststoffmatten







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