Die Berufseinstiegsbegleitung, ein super erfolgreiches Programm, das bis zu 3.500 Jugendlichen pro Jahr in Bayern mit schwierigem Hintergrund beim Schulabschluss und Einstieg in eine Ausbildung hilft, wurde von den Ministerien Kultus und Soziales einfach vergessen. Es fand nach der Anschubfinanzierung über die EU keinen Einzug in den regulären Haushalt. Die beiden Ministerien weigerten sich, die Kosten in ihrem Ressort zu veranschlagen und ließen wertvolle Monate verstreichen.
Zwei Jahre lang forderte unsere Fraktion im Schulterschluss mit SPD und FDP eine Fortführung des erfolgreichen Programms. Es ging “nur” um einen einstelligen Millionenbetrag, aber die Ministerien stellten sich stur. 2022 gabe es eine einmalige, abgespeckte Förderung, so dass wenigstens ein Teilprogramm stattfinden konnte.
Zahlreiche Trägerinstitutionen und Unternehmen hatten mir geschrieben, ich habe viele Gespräche geführt und mir die Arbeit der Berufseinstiegsbegleitung vor Ort angesehen. Bei jeder Haushaltsdebatte haben wir weiter gekämpft udn Anträge gestellt. Und siehe da, der Protest hat etwas gebracht: Ab 2023 gibt es endlich eine Regelförderung. Zwar startet diese aufgrund der späten Vorlage des Haushaltsplans wieder erst im neuen Jahr, aber es kann nun grundsätzlich weitergehen.
Ein großer Erfolg, trotzdem wurden auf dem Rücken der Jugendlichen wertvolle Monate verloren, in denen sie bereits Praktika hätten absolvieren können.
MdL Köhler fordert endlich ernsthafte Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung



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